Unser Gründer

Dr. Andreas Heinecke ist, zusammen mit Orna Cohen, Laura Gorni, Klara Kletzka, Gründer von Dialogue Social Enterprise.

Lange vor der Gründung war Andreas als Journalist bei einem deutschen Radiosender tätig und entwickelte dort das erste Wiedereingliederungstraining für blinde Menschen. Dieses Projekt wurde direkt von Andreas Kollegen und Freund inspiriert, der sein Augenlicht verloren hatte und daher neu an seine Arbeit herangeführt werden musste.

1988 wurde Andreas stellvertretender Direktor der Frankfurter Stiftung für Blinde und Sehbehinderte, wo er auch zum ersten Mal den Dialog im Dunkeln präsentierte (1988). Doch dies war erst der Anfang – darüber hinaus schuf Andreas auch die erste elektronische Zeitung für blinde Leser (1990) und veröffentlichte elektronische Bücher (1992–1994). Die allererste dauerhafte Dialog im Dunkeln-Ausstellung wurde 2000 in Hamburg eröffnet. Über die Jahre erhielt dieser Veranstaltungsort verdientermaßen den Namen „Dialoghaus“. Heute sind die meisten der von DSE konzipierten Ausstellungen und Programme im Dialoghaus zu finden, welches gleichzeitig auch der Hauptsitz der DSE ist.

Im Laufe seiner jahrzehntelangen engagierten Arbeit hat Andreas verschiedene internationale Auszeichnungen für seine Leistungen erhalten. Er wurde der erste Ashoka Fellow in Europa (2005) und ein Global Fellow der Schwab Foundation des WEF (2007). Gemeinsam mit Orna Cohen entwickelte er die Ausstellungen Dialog im Stillen (2000) und Dialog mit der Zeit (2014). Er ist ein aktiver Redner (TED, WEF, GSBS) und Herausgeber und hat seit 2011 eine Professur an der European Business School inne, an der er den Kurs Social Business unterrichtet. Zudem lehrt er im Ausland und ist als Vorstandsmitglied und Berater in mehreren internationalen Gremien tätig.

Dank der Übertragung seines Know-hows und seiner Vision auf die Dialogue Social Enterprise ist Andreas Heinecke auch heute noch der treibende Innovator für neue Konzepte und Ausstellungen, die darauf abzielen, stereotype Denkweisen zu überwinden, indem sie Kommunikationsbarrieren durchbrechen.