Ausstellung

Bild einer Besuchergruppe im Raum "Galerie der Gesichter", wo jeder Teilnehmer hinter einem beleuchteten Rahmen Platz nimmt.

Der Dialog im Stillen lädt die Besucher*innen in eine völlig lautlose Welt ein. Die Ausstellung besteht aus einer Reihe kreisförmiger Räume, die verschiedenen Aspekten der nonverbalen Kommunikation gewidmet sind. Alle Wände sind mit einem speziellen Stoff verkleidet, der den Schall bestmöglich absorbiert und gleichzeitig einen monochromen Hintergrund bietet. Die visuelle Konzentration der Besucher*innen wird nicht abgelenkt und die volle Aufmerksamkeit kann dem hörgeschädigten Guide und der bevorstehenden Aufgabe gewidmet werden.

In kleinen Gruppen werden die Besucher*innen durch die völlig schalldichten Ausstellungsräume geführt. Die Stille hilft ihnen, die Art und Weise ihrer Kommunikation zu überdenken, denn in der Ausstellung muss Sprache visualisiert werden, um verständlich zu sein. Da die Gebärdensprache unter hörenden Menschen nicht sehr verbreitet ist, wird die Kommunikation innerhalb der Ausstellung nonverbal, aber für alle verständlich sein.

Die verschiedenen Installationen und Einstellungen innerhalb des Veranstaltungsortes konzentrieren sich auf verschiedene Aspekte der nonverbalen Kommunikation wie Mimik, Gestik und Körpersprache. Im letzten Raum der Ausstellung, dem Dialograum, kommt ein*e Gebärdensprachdolmetscher*in zu der Gruppe hinzu. Mit seiner/ihrer Hilfe können die Besucher*innen in einen regen Austausch mit ihrem Guide treten und alle Fragen rund um die Gehörlosenkultur klären.

Die Ausstellung besteht aus insgesamt sechs Räumen:

  1. Einladung zur Stille
  2. Tanz der Hände
  3. Galerie der Gesichter
  4. Spiel der Zeichen
  5. Forum der Figuren
  6. Dialograum

Möchtest du mehr über die Räume oder die Kosten erfahren oder darüber, wie du einen Dialog im Stillen in deine Stadt bringen kannst?

Dann schreibe uns eine Mail an info(at)dialogue-se.com oder